Weine aus der Toskana
Die Toskana ist Italiens bekannteste Rotweinregion. Sangiovese prägt hier drei große Herkünfte: Chianti Classico zwischen Florenz und Siena, Brunello di Montalcino weiter südlich und Vino Nobile di Montepulciano.
An der tyrrhenischen Küste bei Bolgheri kam ab den 1970er-Jahren etwas Neues dazu – die Super Tuscans aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc, die das Ansehen italienischer Weine weltweit veränderten.
























Toskanische Weine von Ornellaia bis Brunello di Montalcino
Häufige Fragen zur Weinregion.
Was ist ein Super Tuscan?
Als Super Tuscan bezeichnet man toskanische Rotweine, die internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon oder Merlot verwenden – teils ganz ohne Sangiovese. Weil sie damit nicht den strengen DOC-Regeln entsprachen, liefen sie lange als einfacher Tafelwein, obwohl sie zu den teuersten Weinen Italiens gehörten. Heute tragen sie meist die Bezeichnung Toscana IGT.
Was unterscheidet Chianti Classico von Brunello di Montalcino?
Beide basieren auf Sangiovese. Chianti Classico stammt aus dem Gebiet zwischen Florenz und Siena und darf bis zu 20 Prozent andere Rebsorten enthalten. Brunello di Montalcino kommt aus einem kleineren Gebiet weiter südlich, besteht zu 100 Prozent aus Sangiovese und muss mindestens fünf Jahre reifen, davon zwei im Holzfass.
Welche toskanischen Weingüter führt Magnum Home & Wine?
Unter anderem Ornellaia aus Bolgheri, Marchesi Antinori mit Tignanello und Villa Antinori, Fontodi mit Flaccianello della Pieve, Argiano mit Brunello di Montalcino sowie Borgo Scopeto. Insgesamt über 130 toskanische Weine, viele auch als Magnum.