Bélair-Monange gehört zu den großen Namen von Saint-Émilion — seit 2008 im Besitz der Familie Moueix, die auch für Pétrus verantwortlich ist. Auf dem Kalksteinplateau über der Stadt entsteht ein Rotwein von außergewöhnlicher Eleganz: Merlot und Cabernet Franc, dicht und zugleich fein gezeichnet. Ein Bordeaux für den Abend, an dem man genau hinschmecken möchte.
Château Bélair-Monange liegt auf dem Kalksteinplateau von Saint-Émilion in Bordeaux. Der Wein trägt die Klassifikation Saint-Émilion Grand Cru AOC — Appellation d'Origine Contrôlée, die kontrollierte französische Herkunftsbezeichnung; das Gut ist als Premier Grand Cru Classé A eingestuft, die höchste Stufe der Saint-Émilion-Klassifikation. Grundlage sind Merlot und Cabernet Franc.
Tiefes, dunkles Rubinrot steht im Glas. In der Nase reife dunkle Frucht, dazu eine Kalkstein-Mineralik, Veilchen, Zedernholz und feine Röstnoten. Am Gaumen dicht und seidig zugleich, mit fein gezeichnetem Tannin, klarer Frische und einem sehr langen, präzisen Abgang. Ein Wein, der Kraft und Eleganz gleichzeitig kann.
Ein Lammrücken oder ein Rinderfilet sind seine Begleitung, dazu Wild, Braten und gereifter Käse. Wer mag, gibt ihm zwei Stunden Luft oder eine Karaffe; er öffnet sich dabei Schicht für Schicht. Ein Wein, der Zeit belohnt.
Drei Formate stehen zur Wahl: die 0,75-Liter-Flasche, die Doppelmagnum und der Methusalem mit sechs Litern. Je größer die Flasche, desto langsamer reift der Wein — und dieser hat ohnehin Jahrzehnte vor sich. Man könnte ihn also einlagern und in Ruhe abwarten. Oder man öffnet eine und legt zwei dazu.