Der Molin kommt von einem einzelnen Weinberg, und der gibt ihm auch seinen Namen. Cà Maiol keltert daraus einen Lugana Superiore mit Zitrus, weißem Pfirsich und reifem Apfel, dazu frische Kräuter. Ein Weißwein vom Gardasee, der mehr Struktur mitbringt, als man ihm zunächst ansieht.
Am südlichen Gardasee, im Gebiet der Lugana, liegt das Weingut Cà Maiol mit dem historischen Molin-Weinberg. Der Wein trägt die Klassifikation Lugana Superiore DOC — Denominazione di Origine Controllata, die kontrollierte Herkunftsbezeichnung. Gekeltert wird er aus Turbiana, einer autochthonen Sorte aus der Trebbiano-Familie, die nur hier vorkommt.
In der Nase feine Aromen von Zitrusfrüchten, weißem Pfirsich, reifem Apfel und frischen Kräutern. Am Gaumen saftig und ausgewogen, getragen von einer feinen, mineralisch-salzigen Note; der Nachhall ist klar, elegant und von guter Länge. Der Ausbau erfolgt temperaturkontrolliert im Edelstahltank mit anschließendem kurzem Hefelager, das dem Wein zusätzliche Tiefe gibt.
Eine gebratene Forelle oder eine Dorade sind die naheliegende Verbindung, Meeresfrüchte die feine; Pasta mit hellen Saucen und feine Antipasti passen ebenso dazu. Bei acht bis zehn Grad servieren, gern in großen Gläsern. Als Aperitif funktioniert er ohne jede Vorbereitung.
Superiore heißt hier: mehr Zeit, mehr Substanz, mehr Ausdruck. Die 0,75-Liter-Flasche gibt es gelegentlich auch als 1,5-Liter-Magnum. Kurzes Dekantieren kann bei jungen Jahrgängen die Aromen öffnen. Man könnte ihn einfach kalt stellen und einschenken. Auch das geht selbstverständlich sehr gut.